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Herzlich willkommen bei Brot für die Welt in Schleswig-Holstein
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Filmvorführung in Kiel

Wer zahlt für unsere Kleidung?

Gastredner im Kino

Filmvorführung in Kiel

"The True Cost: Wer zahlt für unsere Kleidung"

Das MELUR (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume), das ev. Frauenwerk, Brot für die Welt und die Clean Cloth Campaign Aktionsgruppe Kiel laden Sie herzlich zu einem Filmabend in Kiel ein.

Am Mittwoch, den 23. November machten sich nicht nur einige unserer Teilnehmenden aus der Neumünsteraner Freiwilligen-Inklusiv-Gruppe auf den Weg nach Kiel, um gemeinsam im Studio Kino den Film „True Cost – Wer zahlt für unsere Kleidung“ zu sehen, insgesamt war es eine außerordentlich gut besuchte Veranstaltung!

Organisiert wurde sie von Brot für die Welt, dem MELUR (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume), dem ev. Frauenwerk und der Clean Cloth Campaign Aktionsgruppe Kiel. Auch das entwicklungspolitische Landesnetzwerk Bündnis Eine Welt war beteiligt.


Alle Gäste, auch unsere Teilnehmenden aus der Freiwilligengruppe (8 Männer und Frauen syrischer, irakischer und deutscher Herkunft) verfolgten den aufklärenden, sehr emotionalen Film mit Spannung. Sehr eindrücklich wurden die Gegensätze der Länder gezeigt - denen, wo Kleidung produziert und entsorgt wird, und denen, wo Kleidung und Mode in „Fast Fashion“ zu immer günstigeren Preisen konsumiert wird.

Aufwühlend waren die persönlichen Geschichten von Frauen und Familien zu den unfairen und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und Löhnen. Diese "Billigproduktion" sorgt dafür, dass in den westlichen Ländern stets neue Kleider gekauft werden können und große Unternehmen von den Gewinnen profitieren.

Nach dem Film stellten Sarah Lincoln von Brot für die Welt aus Berlin und Waltraud Waldelich von der Clean Cloth Campaign in Kiel ihre Sicht dar und nahmen Bezug auf die politischen Voraussetzungen, die für eine Verbesserung der Bekleidungsindustrie in Ländern wie Bangla Desh, Kambodscha, Indien u.a. notwendig sind. Auch Kleidung, die in Europa hergestellt wurde, wird häufig zu ganz schlechten Lohnbedingungen zum Beispiel in Bulgarien produziert, erläuterte Waltraud Waldelich.


Das Thema "Unfaire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie" wird sicher nicht nur im Rahmen des nächsten Gruppentreffens der Freiwilligen Inklusiv am 2. Dezember Diskussionsthema werden, sondern auch die zahlreichen weiteren Gästen nachhaltig bewegen.

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