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Plastikworkshop in Ratzeburg
Brot für die Welt-Referentin klärt auf

Im Gleis 21, dem interkulturellen Jugendtreff der Diakonie Herzogtum Lauenburg in Ratzeburg, traf sich am 5. Dezember eine Gruppe von jungen Leuten und Multiplikatoren, um sich mit dem Gebrauch von Plastik in der Welt auseinanderzusetzen. Imke Frerichs zeigte anhand des Weltspiels auf, wie viel Plastik besonders auf den nördlichen Kontinenten – Nordamerika und Europa – verbraucht wird, obwohl die Bevölkerung zum Beispiel auf dem asiatischen Kontinent um ein Vielfaches größer ist.

 

Mit einer weiteren Übung lernten die Teilnehmenden, wieviel Schaden dieser Gebrauch anrichtet – und wo überall Plastik versteckt ist. Alle waren sehr schockiert zu erfahren, in welchen der bekannten Kosmetikprodukte Plastik enthalten ist. In einem kleinen Experiment konnten die jungen Leute diese Produkte mit Wasser vermengt durch einen Papierfilter gießen, um dann später die Mikroplastikpartikel sehen zu können.

 

Klar war allen, dass der Gebrauch von Plastik eingedämmt werden muss, aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen und um die Erdölreserven der Welt nicht so zu belasten. So haben schon einige Länder wie Ruanda und Kenia Plastiktüten verboten.

 

Wie können wir im täglichen Leben, beim Einkauf, im Haushalt, in der Einrichtung und bei großen Veranstaltungen den Gebrauch von Plastik reduzieren? Hierzu wurden am Ende Ideen gesammelt und aufgelistet, damit sich neue Gewohnheiten ohne Plastik etablieren. So wurden Alternativen zu Plastikflaschen benannt, zu Plastikmülltüten, zum Einkauf ohne Plastik …. Und alle werden nun mehr auf die Inhaltsstoffe ihrer Kosmetikprodukte achten.


Es gibt auf jeden Fall Interesse unter den Teilnehmenden, die Inhalte und Methoden auch weiter in ihren Kreisen zu verbreiten – und so besteht berechtigte Hoffnung, dass sich die Mengen des Plastikverbrauchs auch in unseren Regionen verringern werden.

(Text und Fotos: Andrea Bastian)

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