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Interkulturelle Kommunikation
- mit spannenden Übungen im Gleiscafé in Ratzeburg

Im Gleis 21, dem interkulturellen Jugendtreff der Diakonie Herzogtum Lauenburg in Ratzeburg, traf sich am 28. Februar wieder eine Gruppe von ca. 25 jungen Leuten, um am interkulturellen Workshop mit Andrea Bastian teilzunehmen.


Bestimmt die Hälfte der Teilnehmer innen und Teilnehmer brachte eigene Migrationserfahrungen mit. Einige aus der Gruppe sind bereits Jugendgruppenleiterinnen, andere wollen es gerne werden. Für diese Ausbildung und spätere eigene Angebote in Jugendgruppen waren alle sehr motiviert, an den interkulturellen Übungen teilzunehmen. So ging es z.B. um die Erkenntnis, dass Wanderung in allen Gesellschaften zur Alltagsnormalität dazugehört. Mit Überraschung vernahmen einige, dass ein junger Mann berichtete, seine Großeltern hätten in Dänemark gelebt, bevor sie nach Pakistan gingen und er jetzt mit seiner Familie wieder nach Nordeuropa kam. In weiteren Übungen erfuhren sie selber, wie sehr eigene Normen ihre Wahrnehmung und Beurteilung von fremden Situationen färben und wie es sich anfühlen kann, am Rande der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden oder aber alle Chancen wahrnehmen zu können.


Steffi Petersen, Jugendzentrumsleiterin, nahm abends gern die Übungsvorlagen entgegen, um später mit den interessierten jungen Menschen an eigenen kleinen interkulturellen Workshops zu arbeiten.

(Text: Andrea Bastian)

Interkulturelle Übungen.

Die Gruppe ist voll bei der Sache.

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